Deutschland, ein Land mit vielen Möglichkeiten

Patty Post (Holbox Deutschland)

Deutsche mögen im Allgemeinen gute und langfristige Geschäftsbeziehungen und es muss einiges passieren, damit sie den Lieferanten wechseln. Darum ist der Erfolg von Holbox in Deutschland umso bemerkenswerter. „Hat ein deutscher Kunde sich einmal dazu entschieden, Geschäfte mit einem Unternehmen zu tätigen, dann mit dem Ziel einer langfristigen Geschäftsbeziehung“, lautet das Kompliment von Patty Post, der zuständigen Vertreterin für Deutschland, für die Nachbarn im Osten. Sie selbst ist für die Region Nordrhein-Westfalen zuständig, wo unter anderem das Unternehmen Blackhawk seinen Sitz hat. „Ein angenehmer Kunden, für den wir schon einige Displays produziert haben. Von der ersten Skizze bis zur kompletten Produktion“.

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Patty Post ist seit 2010 bei Holbox beschäftigt. Sie hat an der Fachhochschule Maastricht das Fach Außenbeziehungen studiert, ein Studium, von dem sie in ihrer aktuellen Funktion profitiert. „Aber die eigentliche Arbeit lernt man erst in der Praxis“, so die Vertreterin, die auch eine Zeitlang in Berlin gewohnt hat. Die Nachfrage im deutschen Markt steigt ständig und das ist laut Post darauf zurückzuführen, dass Holbox flexibler ist als deutsche Lieferanten. „Meistens steht innerhalb von fünf Arbeitstagen ein vollständiges Blankomodell eines Displays in tatsächlicher Größe beim Kunden.“ Diese Leistung scheinen deutsche Hersteller meist nicht erbringen zu können. Die deutschen Kunden sind auch von den schnellen Lieferzeiten angetan.

Besuch

Holbox ist schon seit einigen Jahrzehnten auf dem deutschen Markt aktiv, hat aber vor einigen Jahren noch einmal einen neuen Schritt gewagt und das Verkaufsteam erweitert. Neben Patty besteht dies aus Wolfgang Rümmelein und David Kämper, die für Nord- bzw. Süddeutschland zuständig sind. Der Innendienst besteht aus Michiel Hoekstra und Kevin Prömpler, die beide deutsch sprechen. Patty spricht die Sprache fast fließend. „Aber ich vergesse auch schon mal ein Wort. Das Tolle an den Deutschen ist, dass sie einem dann gern weiterhelfen. Sie schätzen es sehr, dass man ihre Sprache sprechen möchte.“ Viele Kunden kommen spontan über die Website zu Holbox. Aber Patty besucht die Kunden auch vor Ort. „Ich fahre nach einem Besuch bei einem Kunden noch durch das Viertel oder das Gewerbegebiet. Dann sieht man häufig Unternehmen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob wir schon mit ihnen arbeiten. Ist das noch nicht der Fall, spreche ich sie an.“

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Blackhawk

Eine Stärke von Holbox ist das eigene Studio. „Wir können die Ideen von Kunden unkompliziert und schnell umsetzen. So funktioniert das auch mit Blackhawk, einem Unternehmen, mit dem wir intensiv zusammenarbeiten.“ Die Entwicklung eines neuen Displays beginnt mit einer Idee von Blackhawk. Patty: „Ich steige dann ins Auto und fahre nach Köln, wo wir über die Idee sprechen. Wir schauen uns an, für welche Karten mit welchem Format das Display vorgesehen ist. Danach leite ich die Wünsche und Anforderungen an unser Studio weiter, das dann ein Modell erstellt. Anschließend fahre ich wieder nach Köln, wo ich mir gemeinsam mit Blackhawk anschaue, ob das Modell passt. Ist das der Fall, übersenden wir der Werbeagentur von Blackhawk eine Stanzzeichnung, damit das definitive Design erstellt werden kann.“ Zum Entwurf gehört auch die Umverpackung des Displays. Patty: „Nach Erhalt des Designs prüfen wir, ob alle Formate stimmen und ob das Display noch angepasst werden muss. Erst danach geht das Display in Produktion.“ Aber damit ist die Rolle von Patty noch nicht erfüllt. „Ich fahre noch ein drittes Mal nach Köln, um das fertige Display zu präsentieren.“

Der gesamte Prozess, der viel persönlichen Einsatz erfordert, ist beinahe Standard für die Vorgehensweise von Holbox. Patty zum Schluss: „Deutsche Kunden verlangen einen wettbewerbsfähigen Preis, aber sie kämpfen nicht bis zum letzten Eurocent. Es sind zuverlässige und angenehme Partner, für die wir gern arbeiten.“ Holbox beliefert inzwischen verschiedene Kosmetik- und Biermarken, eine große Drogeriekette und diverse Supermärkte mit einer Vielzahl an Displays. „Insbesondere das 2 Second Display ist sehr erfolgreich“, lautet die Schlussbemerkung von Patty Post.