Seit 50 Jahren der Experte für Karton-Displays

100% nachhaltige Displays

100% maßgeschneidert

Veröffentlicht am: 07.10.2021

Nachhaltige und kreative Promotion

Immer mehr große Marken entscheiden sich heutzutage für eine Nachhaltigkeitspolitik. Diese Politik reicht über die Produktionshallen hinaus und erstreckt sich bis in den Verkaufsraum, wo viele Marken ihre Produkte in Kartondisplays präsentieren. Das limburgische Familienunternehmen Holbox entwirft und produziert diese Displays. Als Spezialist für kreative und innovative Displays hat sich das Unternehmen aus Echt dafür entschieden, hierfür ausschließlich recycelte Pappe und Papier zu verwenden. Das Ziel? Eine grüne Revolution auf dem Displaymarkt auszulösen.

Neue Generation

Als Jan Hol vor 45 Jahren von der Schifffahrt in die Kartonbranche wechselte, begann er zu Hause mit der Produktion von Kartonschachteln. Im Laufe der Jahre machten diese Schachteln Platz für die nachhaltigen, kreativen und innovativen maßgeschneiderten Displays, für die Holbox heute bekannt ist. Was als Unternehmen mit nur wenigen Mitarbeitenden begann, wuchs dank dieses Kurswechsels rasch zu einem multinationalen Unternehmen mit 450 Mitarbeitenden und einem Kundenportfolio heran, das unter anderem mehrere weltweit bekannte Marken umfasst. Heute wird das Familienunternehmen von der zweiten Generation der Kartonpioniere geführt: Martijn Hol (Geschäftsführer), Chantal Hol (Marketing und Vertrieb) und Anouk Hol (Vertrieb).

Duurzame displays van Holbox

Nachhaltigkeitspolitik

Wie in vielen Familienunternehmen zieht sich gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR) wie ein roter Faden durch das Unternehmen. „Jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten, eine grüne Welt für die nächsten Generationen zu sichern“, sagt Martijn Hol. „Auch als Unternehmen spielt man dabei eine wichtige Rolle. Seit wir 2003 von der Siebdruckerei auf den Offsetdruck umgestellt haben, setzen wir bewusst auf Nachhaltigkeit und produzieren nur noch Displays aus recycelter Pappe und umweltfreundlichen Materialien. Als Unternehmen fallen wir inzwischen sogar in die niedrigste Umweltkategorie.“ „Unsere Umweltpolitik wird auch von unseren Mitarbeitenden breit getragen“, ergänzt Chantal. „Sie sind selbst aktiv in die Politik eingebunden und kommen regelmäßig mit Ideen und Alternativen. Und für uns als Führungskräfte ist es zudem ein deutlich besseres Gefühl, dass wir unsere Mitarbeitenden nicht mit giftigen Stoffen arbeiten lassen müssen.“

Graspapier

Eine nachhaltige Unternehmensführung beginnt mit der Verwendung der richtigen Rohstoffe. „Wir sind das einzige europäische Unternehmen in der Wellpappenbranche, das Papier und Karton aus 100 % FSC-zertifiziertem Material verarbeitet“, erzählt Martijn. „In unserer eigenen Druckerei verwenden wir zudem ausschließlich alkoholfreie Lacke auf Wasserbasis, 100 % Bio-Druckfarben und migrationsfreie Lacke.“ Chantal: „Wir produzieren auch Displays aus Graspapier. Dieses Papier besteht zu 30 % aus Grasschnitt und zu 70 % aus recyceltem Material und wird ohne Zusatz von Chemikalien hergestellt. Milka, einer unserer Auftraggeber, entscheidet sich bewusst für Displays aus diesem Material, weil es zu ihrer Nachhaltigkeitspolitik passt.“ Da Holbox keine schädlichen Stoffe einsetzt, ist die Pappe, die für Displays verwendet wird, außerdem zu 100 % recycelbar. „Wenn die Displays nach einiger Zeit aus dem Geschäft genommen werden können, dürfen sie einfach zum Altpapier gegeben werden“, sagt Chantal. „Die Papierfasern können anschließend bis zu sieben Mal wiederverwendet werden. Danach sind sie nicht mehr stark genug und es wird daraus Toilettenpapier hergestellt.“

Clevere Konstruktionen

Auch in der Entwurfsphase ist nachhaltiges Handeln eine wichtige Leitlinie. Martijn: „Wir beschäftigen nicht weniger als fünfzehn Designer, die die grafischen Entwürfe unserer Kunden in konstruktive Designs umsetzen. Bei diesen Entwürfen versuchen sie, so wenig Material wie möglich zu verwenden und prüfen, wie wir möglichst viele Displays auf einer Palette platzieren können, um die Anzahl der Transportbewegungen zu begrenzen. Durch die Verwendung cleverer Konstruktionen wie Kartonhülsen sind zudem keine kleinen Kunststoffstützteile erforderlich. Dafür besitzen wir sogar mehrere europäische Patente.“ „Die Innovationskraft unserer Displays zeigt sich außerdem darin, dass unsere Kunden die Displays ganz einfach selbst aufbauen können“, ergänzt Chantal. „Die Displays aus unserer 2 Second Display®-Serie sind sogar innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit und können von jeder Person aufgebaut werden.“

Anerkennung

Dank der verfolgten Umweltpolitik hat Holbox bereits mehrere Gütesiegel erhalten. Derzeit laufen die Audits für die ISO-14001-Zertifizierung. Chantal: „Wir selbst messen diesen Gütesiegeln große Bedeutung bei und sehen sie als schöne Anerkennung dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Außerdem erwarten immer mehr Unternehmen mit einer CSR-Politik, dass ihre Zulieferer über diese Zertifizierungen verfügen.“

Pionierarbeit

Holbox spielt ebenfalls eine aktive Rolle dabei, nachhaltige Entscheidungen bei seinen Lieferanten und Kunden zu fördern. Martijn: „Das weiße Papier, das wir verwenden, besteht derzeit zu 85 % aus Recyclingmaterial. Letztlich möchten wir, dass die Fabriken uns weißes Papier liefern, das zu 100 % aus recyceltem Material besteht. Das ist im Moment noch nicht möglich, aber indem man immer wieder danach fragt, stimuliert man den Markt, neue Möglichkeiten zu entwickeln. Wir zeigen unseren Kunden, welche Optionen es derzeit gibt, und unterstützen sie dabei, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Nehmen Sie zum Beispiel ein Display aus 100 % recyceltem braunem Papier. Dank der heutigen Materialien und Produktionstechniken steht ein solches Display in seiner Optik weißen Displays in nichts nach.“ „Vor allem A-Marken legen heute großen Wert darauf, sich gegenüber den Verbrauchern zu verantworten“, sagt Chantal. „Sie wollen Transparenz über ihr Produkt und die Art und Weise bieten, wie es hergestellt wird. Mithilfe unseres Sustainability ID können wir diese Informationen zu einem Display hinzufügen. Über den QR-Code können Verbraucher einen Materialpass abrufen und sehen, welche Materialien für ein Display verwendet wurden.“ „Als Pioniere verfolgen wir alle nachhaltigen Entwicklungen genau, auch in Bereichen wie etwa Wasserstoff. Man muss als Trendsetter manchmal den Kopf aus der Komfortzone strecken und unbekannte Wege einschlagen. Das geschieht natürlich mit Versuch und Irrtum, führt am Ende aber zu innovativen und kreativen Produkten, die zudem zu einer saubereren Welt beitragen“, so Martijn.

Wie fällt man mit einem Display auf?

Der Fokus auf die Produktion nachhaltiger Displays schmälert keineswegs die Kreativität, die das Designteam in die Displays einbringen kann. „Der Kampf um Regalfläche in Supermärkten ist groß. Wenn man als A-Marke weniger Produkte verkauft, steigt der Druck seitens der Handelskette. Mit einem auffälligen Display zieht man die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich und zielt auf mehr Verkäufe ab. Das kann durch besondere Formen geschehen, etwa eine Kuh oder ein Riesenrad, oder durch den Einsatz bestimmter Farben, mit denen man Kunden visuell ansprechen kann. Unser Designteam scheut sich zudem keineswegs davor, Displays mit beweglichen Elementen zu entwickeln.“

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