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Veröffentlicht am: 11.02.2021

Es beginnt damit, die Dinge anders zu betrachten

Wer mit Maurice van Aarsen und Richard Savelkoul von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Holbox spricht, braucht sowohl gute Lachmuskeln als auch einen wachen Verstand. Sie sind die Kreativen von Holbox, die diese Abteilung seit einiger Zeit besetzen.

Schon vorher erstaunten die beiden Herren Kunden wie Kollegen mit kreativen Einfällen, ob nun auf Kundenwunsch oder nicht. Nach jahrelangen Erfindungen brauchte das Duo eigentlich einen eigenen Namen. Und der lautete: Research & Development. Holbox gibt Van Aarsen und Savelkoul alle Möglichkeiten und Freiräume, neue Displays zu entwickeln oder bestehende Displays mit neuen Funktionen auszustatten. Dabei bleiben sie bodenständig. F&E-Manager Van Aarsen: „Es ist kein Spiel … am Ende müssen wir mehr und noch bessere Displays verkaufen.“ Ein Interview mit einem Duo, das stundenlang über Displays dozieren kann – scherzend und schlagfertig, aber ebenso nachdenklich und ernst.

Sowohl Maurice als auch Richard haben bei Holbox eine beeindruckende Laufbahn hinter sich. Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung arbeitet ersterer seit rund 25 Jahren bei Holbox, und auch Richard kann auf viele Jahre Betriebszugehörigkeit bei diesem Arbeitgeber zurückblicken. Beide verfügen über eine fundierte Ausbildung im kreativen Bereich. Im Kreativteam hat sich auf natürliche Weise eine Aufteilung der Herangehensweisen ergeben. Richard ist vor allem kreativ tätig und bezeichnet sich zu 70 % als Gestalter. Maurice ist ebenfalls kreativ, hat aber ein ausgeprägtes Interesse an Technik und daran, wie man Displays produktionstechnisch in Bezug auf Funktion, Form und Tragfähigkeit umsetzt. Das Interesse an Technik bezieht sich bei beiden auch darauf, wie die Displays später im Laden vom Kunden beziehungsweise vom Personal gehandhabt werden. „Ein Display muss so logisch aufgebaut sein, dass man es auf der Verkaufsfläche leicht aufstellen kann. Bei Displays von Mitbewerbern sieht man noch häufig, dass sie so kompliziert konstruiert sind, dass sie am Ende im Container landen. Das ist Verschwendung von Geld.“

Holbox afdeling R&D over ontwikkeling van displays

Umwelt

Im Laufe der Jahre hat das Duo bereits zahlreiche technische und gestalterische Erfindungen hervorgebracht. Beispiele dafür sind die 2 Second Display®-Serie und das sogenannte Hang-In Display. Letzteres wurde aus rein ökologischen Gründen entwickelt, bietet aber darüber hinaus noch weitere Vorteile. Maurice: „Wir wollten ein robustes Display ohne Plastik oder Holz. Daraus ist das Hang-In-Display entstanden. Man baut es schnell zusammen, und es ist zudem enorm stabil. Man kann problemlos 150 Kilogramm an Produkten hineinstellen.“ Es wird nicht die letzte Innovation sein, denn – von Geheimnistuerei umgeben – lässt die nächste Erfindung sicher nicht lange auf sich warten.

Fachfanatiker

Maurice und Richard sind im Grunde echte Fachfanatiker. „Selbst nachts habe ich noch Ideen. Die schreibe ich sofort auf, sonst habe ich sie am nächsten Tag vergessen.“ Richard: „Vielleicht ein seltsames Beispiel … aber manchmal läuft man nur hin und her zur Toilette, und plötzlich hat man eine großartige Idee. Es hört nie auf.“ Auch bei privaten Einkaufsbummeln bleiben die Displays nicht verschont. Maurice: „Man schaut sich dann automatisch die Displays an, die wir nicht gemacht haben, und wie sie aufgebaut sind.“

Oft hätten wir die Konstruktion ganz anders gelöst und sie dadurch günstiger hergestellt. Wir wählen nie den einfachsten Weg. Wir wollen dem Displaymarkt innovative Lösungen bieten. Deshalb sehen uns unsere Kunden immer weniger nur als Lieferanten, sondern als Partner.“ Richard: „Manchmal beginnt der Prozess mit einem ‚Bauchgefühl‘ … dass man die Displays für einen bestimmten Kunden noch besser und optimal funktionierend machen kann. Das wird enorm geschätzt.“

Plagiat

Diese Wertschätzung haben auch die Wettbewerber von Holbox, die die Entwürfe des Duos nur allzu gern plagiieren. Maurice erinnert sich: „Vor Jahren fuhr ich mit meiner Familie durch die Schweiz, und irgendwann musste ich tanken. In dem Shop der Tankstelle sah ich ein Display, das nicht von uns stammte, aber eine Konstruktion hatte, die für Holbox einzigartig ist. Man kann sich darüber ärgern oder nicht, aber es passiert ziemlich oft, dass wir nachgemacht werden. Ich sage manchmal scherzhaft: ‚Holbox ist der Copyshop der Displaywelt.‘ Designs, die wir vor 10 Jahren entwickelt haben, bringen unsere Mitbewerber manchmal als neueste Innovation auf den Markt. Das ist bei uns ganz anders. Unser Ziel ist es, etwas zu entwickeln, das kreativ, einzigartig und funktional ist. Dafür kommen die Kunden zu uns. Es beginnt damit, die Dinge anders zu betrachten. Es endet mit einem begeisterten Kunden. Darum geht es!“

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