Seit 50 Jahren der Experte für Karton-Displays

100% nachhaltige Displays

100% maßgeschneidert

Veröffentlicht am: 14.12.2022

Soziales und nachhaltiges Unternehmertum liegt in unserer DNA

Holbox in Echt ist stark gewachsen und leidet inzwischen unter Platzmangel. Das Familienunternehmen zieht deshalb Anfang 2024 in ein neues, größeres Gebäude in Roermond um. Chantal Hol und ihr Bruder Martijn Hol berichten über den Erfolg des Limburger Display-Spezialisten, der Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung (CSR) in den Genen trägt.

Familie Hol an der Spitze

Auf der Fensterbank im Büro von Geschäftsführer Martijn Hol steht das Schild „Jan Hol Verpakking bv“. Es erinnert an die Anfangsjahre, als Holbox noch ein Großhändler für Wellpappkartons war. „Der Kartongroßhandel meines Vaters Jan war in meiner Kindheit ein einziger großer Spielplatz“, erzählt Martijn. „Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als er 1976 selbstständiger Unternehmer wurde. Ich war acht Jahre alt. Wir spielten Verstecken zwischen den Kartons und kletterten auf die Paletten.“

„Mein Vater hat mich nie gedrängt, in das Unternehmen einzusteigen. Ich wollte selbst so schnell wie möglich in die Firma“, sagt er. Auch Chantal Hol, Vertriebs- und Marketingleiterin, begann früh mit Ferienjobs. „Ich habe als Vertretung an der Rezeption gearbeitet und in der Grafikabteilung ausgeholfen.“ Heute führen Bruder und Schwester gemeinsam das Unternehmen, das sich zum Marktführer für Kartondisplays entwickelt hat.

Gemeinsam führen sie 225 Mitarbeitende und sind außerdem verantwortlich für einen Standort in Polen, an dem rund 200 Menschen beschäftigt sind.

Sociaal en duurzaam ondernemen zit in ons DNA

Nischen

„Wir haben immer nach Nischen im Markt gesucht“, sagt Martijn. „Anfangs war das die schnelle Lieferung maßgeschneiderter Wellpappkartons. Mit dem Aufkommen großer Wellpappenfabriken sind wir dann auf Kartondisplays umgestiegen. Das ist heute unser Kerngeschäft.“ „Wir nehmen unseren Kunden Arbeit ab, indem wir den gesamten Prozess für POS-Material übernehmen. Vom Design über die Produktion bis hin zum eventuellen Aufrichten, Bestücken und Transport der Displays. Dafür haben wir alle Produktionsprozesse im eigenen Haus.“ Um Nischen im Markt zu finden, muss man diesen genau beobachten, findet Chantal. „Das Geschäftsklima kann sich schnell verändern. Das haben wir in der Corona-Zeit gesehen, als nur die Supermärkte geöffnet blieben. Sie haben damals Rekordumsätze erzielt. Davon haben wir mitprofitiert.“ Durch solche Krisen wird es laut Chantal zwar schwieriger, Prognosen zu erstellen, aber sie sieht dennoch genügend Chancen. „In jeder Krise entstehen neue Märkte, etwa aufstrebende B-Marken. Um solche Trends zu erkennen, machen wir regelmäßig Store-Checks bei allen großen Händlern. Wir haben eine Datenbank, mit der wir bis zu 15 Jahre zurückblicken können.“

Nachhaltigkeit

Holbox ist Vorreiter in der nachhaltigen Produktion. Bereits vor zehn Jahren entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit KBA eine Offsetdruckmaschine, die Lacke auf Wasserbasis aufträgt und so schädliche UV-Lacke ersetzt. „Nachhaltigkeit steckt in unserer DNA“, sagt Chantal. „Wir drucken seit Jahren mit Bio-Farben und verwenden ausschließlich FSC-zertifizierten Karton. Wir waren der erste Lieferant, der 100 % FSC-zertifizierte Displays herstellte. Und wenn der Kunde es wünscht, können wir auch Graspapier einsetzen.“ „Außerdem sind wir stark im Eco-Design. Das heißt, wir teilen die Stanzbögen so ein, dass möglichst wenig Produktionsabfall entsteht, und geben Teilen der Transportverpackung ein zweites Leben, indem wir sie als Innenkonstruktion der Displays nutzen. So verlängern wir den Lebenszyklus eines Produkts.“ „Dafür haben wir mehrere Patente“, ergänzt Martijn. „Dabei geht es vor allem um clevere Konstruktionen, mit denen sich aus wenig Karton große, tragfähige Displays bauen lassen.“

Weg vom Gas

2024 zieht das Unternehmen nach Roermond um. Mit 30.000 Quadratmetern wird das neue Holbox-Gebäude doppelt so groß sein wie der bisherige Standort in Echt. Der Neubau erhält die höchste Nachhaltigkeitszertifizierung BREEAM-Excellent. Martijn dazu: „Wir steigen aus dem Gas aus und wollen vollständig autark sein. In den Lichtstunden ist das mit 3.000 Solarmodulen auf dem Dach kein Problem. Für die Abendstunden wollen wir Batteriekontainer einsetzen. Außerdem wird es eine Art zentrale 250-Meter-‚Autobahn‘ mit elektrischen FTS für den innerbetrieblichen Transport geben. Das bringt einen erheblichen Effizienzschub.“

Durchlaufort

Der Neubau ist auch wegen der zunehmenden Zahl an Co-Pack-Projekten notwendig, die Holbox übernimmt. Das Aufrichten und Bestücken der Displays benötigt viel Raum. Bei diesen Projekten arbeitet das Unternehmen zudem mit anerkannten Geflüchteten und Menschen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung zusammen. „Wir sind der erfolgreichste Durchlaufort in Limburg für Menschen mit eingeschränktem Zugang zum Arbeitsmarkt“, sagt Martijn. „Gesellschaftliches Engagement ist uns wichtig.“ Chantal: „Als Unternehmer hat man eine Fürsorgepflicht – sowohl gegenüber den Mitarbeitenden als auch gegenüber dem Umfeld. Das haben wir von unseren Eltern mitbekommen. Deshalb organisiert Holbox auch Projekte für wohltätige Zwecke, wie End Polio Now, und hat die eigene Navenant Foundation gegründet. Im Schnitt spenden wir rund 200.000 Euro pro Jahr.“ „Displays herzustellen lässt sich sehr gut mit einem sozialen Blick auf die Welt verbinden“, sagt Martijn abschließend. „Das passt zu uns und zu unseren Mitarbeitenden. Das Schöne an einem Unternehmen ist, dass man mit seinen Leuten und mit seinen Kunden zusammenarbeitet. Und dass wir alle gemeinsam stolz auf unser Produkt sind. Das ist Holbox.“

Quelle: Verpakkingsmanagement, Dezember 2022

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